{"id":319,"date":"2025-07-04T23:50:32","date_gmt":"2025-07-04T21:50:32","guid":{"rendered":"https:\/\/schuetzenverein-ruetenbrock.de\/?page_id=319"},"modified":"2025-07-04T23:56:55","modified_gmt":"2025-07-04T21:56:55","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schuetzenverein-ruetenbrock.de\/?page_id=319","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Zur Geschichte der Sch\u00fctzenvereine<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Sch\u00fctzenwesen l\u00e4\u00dft sich bis ins Mittelalter zur\u00fcckf\u00fchren. Damals nahmen die St\u00e4dte einen ungeahnten Aufschwung und entfalteten sich zu Reichtum und Bl\u00fcte. Sie erregten den Neid und die Habgier des Adels. Um sich gegen die \u00dcbergriffe sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen, wurden die wehrf\u00e4higen M\u00e4nner im Gebrauch von Schusswaffen ausgebildet. Es entstanden Genossenschaften mit der Aufgabe, im Notfall die Stadt mit der Waffe zu verteidigen.\u00a0 Diese sogenannten Sch\u00fctzengilden glichen in ihrem Aufbau den Handwerkerz\u00fcnften und waren mit manchen Vorrechten ausgestattet. Sie \u00fcbten bald die gleiche Anziehungskraft aus wie fr\u00fcher die Turniere der Ritter. Es galt als ehrenvoll, Mitglied einer Sch\u00fctzengilde zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Bl\u00fctezeit des Sch\u00fctzenwesens waren das 15. und 16. Jahrhundert. Mit viel Prunk und Aufwand feierten die Gilden ihre Feste, an denen die gesamte Bev\u00f6lkerung lebhaften Anteil nahm. Selbst kleinere St\u00e4dte hatten bald ihre Sch\u00fctzenkompanien mit einem Hauptmann, einem K\u00f6nig und seinem Gefolge. Man schoss auf Holz- oder Tonv\u00f6gel und ermittelte so den besten Sch\u00fctzen. Dieser wurde geehrt und als Sch\u00fctzenk\u00f6nig ausgezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Schutzpatrone der Sch\u00fctzen waren der hl. Fabian oder der hl. Sebastian. Sp\u00e4ter erst der hl. Hubertus.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Die Bedeutung des Sch\u00fctzenwesens schwand durch das Aufkommen der stehenden Heere. Doch es blieb die Freude am Schie\u00dfsport, und bald gab es keinen Ort mehr, in dem nicht die alte Tradition der Sch\u00fctzengilden mit Preis- und K\u00f6nigschie\u00dfen aufrechterhalten wurde. Trotz Krieg und Notzeiten blieben die Sch\u00fctzenvereine bis heute bestehen. Ihrer urspr\u00fcnglichen Aufgabe beraubt, steht jetzt neben der Aus\u00fcbung des Schie\u00dfsports die Pflege der Geselligkeit und der Kameradschaft im Vordergrund.<\/h1>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">&nbsp;<\/h1>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Erste Gr\u00fcndungsversuche<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend in fast allen Nachbargemeinden R\u00fctenbrocks, im Laufe der Jahre Sch\u00fctzenvereine gegr\u00fcndet worden waren, blieben hier im Ort mehrfache Gr\u00fcndungsversuche ohne Erfolg.<\/p>\n\n\n\n<p>In Lindloh war bereit l921 der Sch\u00fctzenverein &#8222;Hermanus&#8220;- benannt nach Hermann Gr\u00f6nninger, dem Verfasser des Buches &#8222;R\u00fctenbrock und die umliegenden Moorkolonien&#8220; &#8211; gegr\u00fcndet worden. 1950 gr\u00fcndeten Erika und 1951 R\u00fctenmoor ihre Sch\u00fctzenvereine, beide mit Namen &#8222;Sch\u00fctzenverein St. Hubertus&#8220;. In Altenberge entstand 1952 die &#8222;Sch\u00fctzengilde Altenberge&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in R\u00fctenbrock versuchten damals Hermann Kremer und Anton Wocken einen Sch\u00fctzenverein ins Leben zu rufen. Am 27. Januar 1952 erkl\u00e4rten 24 Mitglieder ihren Beitritt und w\u00e4hlten als Vorsitzenden und Kommandeur Bernhard B\u00fcter (Stellvertreter Hermann Kremer), als Schriftf\u00fchrer Heinrich Brust (Stellvertreter Heinrich Behnen) und als Kassierer Anton Wocken (Stellvertreter Josef Schoo). Am 10. Februar 1952 tagten die Mitglieder noch einmal und beschlossen, u. a. einen Jahresbeitrag in H\u00f6he von 2,00 DM zu erheben. Danach h\u00f6rte man nichts mehr von der Sch\u00fctzengilde R\u00fctenbrock. Warum nur scheiterte der Gr\u00fcndungsversuch?<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst wohl an der Tatsache, dass die Ortsgeistlichkeit gegen einen Sch\u00fctzenverein war. &#8222;R\u00fctenbrock hat eine Kirmes und braucht kein Sch\u00fctzenfest&#8220;, so der damalige Pfarrer Wessels. Die Kirmes war in der Tat das alles \u00fcberragende Fest des Jahres und weit \u00fcber R\u00fctenbrock hinaus bis nach Holland hinein bekannt und beliebt. Sodann kam der Zeitpunkt des Gr\u00fcndungsversuches zu sp\u00e4t, denn inzwischen gab es schon in R\u00fctenmoor, das ja zur politischen Gemeinde R\u00fctenbrock geh\u00f6rt, einen Sch\u00fctzenverein f\u00fcr die n\u00f6rdlich des Haren-R\u00fctenbrock-Kanals gelegenen Ortsteile. Nach 14 Jahren, am 2. Juli l966, wurde abermals der &#8218;Versuch unternommen, in R\u00fctenbrock einen Sch\u00fctzenverein ins Leben zu rufen. Es gelang dem Gastwirt Max B\u00fcter 33 Mitglieder zu werben, die schlie\u00dflich ihren Beitritt zur Sch\u00fctzengilde R\u00fctenbrock erkl\u00e4rten. Doch auch dem zweiten Gr\u00fcndungsversuch war kein Erfolg beschieden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aller guten Dinge sind Drei<\/h2>\n\n\n\n<p>Trotz dieser Misserfolge war das Streben nach einem Sch\u00fctzenverein im Zentrum des Ortes ungebrochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Fahrschullehrer Rudolf Fehrmann, der die ersten Gr\u00fcndungsversuche miterlebt hatte, fand sich endlich der richtige Mann. Mit ungeheurer Tatkraft, viel Geschick und sicherlich dem ein oder anderen \u201eGroschen\u201c ging er zu Werken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Feuerwehr, Keimzelle f\u00fcr Sch\u00fctzenverein<\/h2>\n\n\n\n<p>In den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr R\u00fctenbrocks, G\u00fcnter Heller<strong>, <\/strong>Josef Esders, Werner Hartmann und Willi N\u00fcsse, fand er eifrige Helfer. \u00dcber eine \u201eMund-zu-Mund-Propaganda\u201c und der Ank\u00fcndigung von Freibier, das Rudolf Fehrmann stiftete, vereinbarte man ein erstes Treffen f\u00fcr alle Interessenten am Montag, dem 2. Juni 1975 in der Gastst\u00e4tte Westhus, der jetzigen B\u00e4ckerei mit Lebensmittelmarkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Rudolf Fehrmann erl\u00e4uterte den Anwesenden seine Pl\u00e4ne und Absichten, die danach in aufgelockerter Stimmung lebhaft diskutiert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich wurde noch am selben Abend der einstimmige Beschluss gefasst, noch in jenem Jahr einen Sch\u00fctzenverein zu gr\u00fcnden. Ein n\u00e4chster Versammlungstermin wurde anberaumt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00fcndungsversammlung bei Westhus<\/h2>\n\n\n\n<p>Am Sonntag, dem 15. Juni 1975, dem neuen Termin, hatten sich nach dem Hochamt in der Gastst\u00e4tte Westhus so viele Personen eingefunden, dass alle St\u00fchle auch im G\u00e4stezimmer, besetzt waren. \u00dcber diese Resonanz hoch erfreut begr\u00fc\u00dfte Rudolf Fehrmann die Erschienenen und. erkl\u00e4rte ihnen, dass diese Zusammenkunft eine Gr\u00fcndungsversammlung sein k\u00f6nnte, wenn gen\u00fcgend Teilnehmer ihre Mitgliedschaft in den Sch\u00fctzenverein beantragen w\u00fcrden. Es wurde eine Liste herumgegeben und 36 Personen trugen sich ein. Damit war der Grundstein f\u00fcr den neuen Sch\u00fctzenverein gelegt. Sogleich wurde der Gr\u00fcndungsvorstand gew\u00e4hlt. Einstimmig ernannte man Rudolf Fehrmann zum ersten Vorsitzenden. Als weitere Mitglieder des &#8218;Vorstandes wurden G\u00fcnter Heller, Josef Esders, Willi N\u00fcsse, Werner Hartmann, Hermann Ahrens und Horst Vieweger gew\u00e4hlt. Zum Kommandeur wurde Siegfried Obst und zum 1. Schie\u00dfwart Bernd L\u00fcbbers bestimmt. Man einigte sich auf den Namen &#8222;B\u00fcrgersch\u00fctzenverein R\u00fctenbrock&#8220;, der bereits zwei Wochen nach seiner Gr\u00fcndung \u00fcber 150 Mitglieder z\u00e4hlte und damit \u00fcber eine solide Basis f\u00fcr eine gute Entwicklung verf\u00fcgte. Im Jubil\u00e4umsjahr z\u00e4hlt der Verein rund 400 Mitglieder. Ohne \u00dcbertreibung kann gesagt werden, dass damit nahezu aus jeder Familie wenigstens ein Vereinsmitglied ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Kauf des Sch\u00fctzenplatzes<\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Sch\u00fctzenfesttage wurde dem Vorstand zugetragen, dass die Familie Arling-Fischer m\u00f6glicherweise ein St\u00fcck Ackerland an der Schulstra\u00dfe verkaufen m\u00f6chte. Die Fl\u00e4che konnte nicht als Wohngebiet genutzt werden, weil sie vom Landkreis Emsland als Erweiterungsfl\u00e4che f\u00fcr die Maximilianschule ausgewiesen war. Da die Erweiterungsfl\u00e4che insgesamt sehr gro\u00df und ohnehin in unmittelbarer N\u00e4he zum Sportgel\u00e4nde gelegen war, befand man, zu versuchen, auf einem Teilst\u00fcck den Sch\u00fctzenplatz einzurichten. Die Verbindung Sportplatz, Schulgel\u00e4nde und Sch\u00fctzenplatz k\u00f6nnten sich dabei sehr gut erg\u00e4nzen und so beschloss man, mit Familie Arling Kontakt aufzunehmen. Die erste m\u00fcndliche Verhandlung verlief dann auch positiv. Der Schulleiter der Maximilianschule, Herr Theodor Leidinger und das Vorstandsmitglied G\u00fcnter Heller wurden beauftragt, einen vorl\u00e4ufigen Kaufvertrag abzuschlie\u00dfen. Mit dem Vorvertrag in der Tasche ging nun der Vorstand daran, die Beh\u00f6rden umzustimmen um das Gel\u00e4nde f\u00fcr einen Sch\u00fctzenplatz nutzen zu k\u00f6nnen.&nbsp; Im ersten m\u00fcndlichen Gespr\u00e4ch beim Landkreis Emsland wurde Vorsitzender Rudolf Fehrmann mit folgender Begr\u00fcndung abgewiesen: &#8222;Das St\u00fcck Ackerland sei zum einen als Gemeinbedarfsfl\u00e4che mit der Zweckbestimmung &#8222;Schulerweiterung&#8220; und zum anderen sei der \u00f6stliche Teil der zum Verkauf angebotenen Fl\u00e4che als Ausgleichbauland vorgesehen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Seiner Beharrlichkeit ist es schlie\u00dflich zu verdanken, dass aufgrund best\u00e4ndigen Nachfragens nach einiger Zeit gr\u00fcnes Licht gegeben wurde. In der Generalversammlung am 22.09.78 schlie\u00dflich wurde der derzeitige Stand f\u00fcr den Erwerb eines Sch\u00fctzenplatzes beraten.&nbsp; Bei der anschlie\u00dfenden Abstimmung sprachen sich die Mitglieder einstimmig f\u00fcr den Kauf des Platzes an der Schulstra\u00dfe aus.&nbsp; Am 16.10.1978 wurde schlie\u00dflich unter Hinzuziehung von Dr. jur. Rudolf Allerbeck, Meppen, ein notariell beglaubigter Vertrag mit Familie &#8218;Arling-Fischer geschlossen. Mit der Unterzeichnung des Vertrages wurde innerhalb des Vorstandes einstimmig beschlossen die Eheleute Arling-Fischer f\u00fcr die Verdienste im Sinne des Sch\u00fctzenvereins als Ehrenmitglieder aufzunehmen. Erw\u00e4hnenswert ist noch, dass Dr. Jur. Rudolf Allerbeck als &#8222;ehemaliger R\u00fctenbrocker&#8220; seine Hilfe kostenlos zur Verf\u00fcgung stellte. Auch bei der Ausarbeitung der Vereinssatzung hat er wertvolle Ratschl\u00e4ge gegeben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Bau der Sch\u00fctzenhalle<\/h3>\n\n\n\n<p>Im damaligen Vereinslokal D\u00fcthmann fand an einer au\u00dferordentlichen Generalversammlung statt. Hauptthema dieser Versammlung war der Bau einer Sch\u00fctzenhalle. Zun\u00e4chst berichtete Rudolf Fehrmann \u00fcber die vorangegangenen Sitzungen des Vorstandes.&nbsp; Anhand von an der Wand aufgeh\u00e4ngten Bauzeichnungen wurden den Mitgliedern Pl\u00e4ne vorgestellt und dargelegt, wie die Bauma\u00dfnahme durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnte.&nbsp; Schon aus der Diskussion ergab sich, dass zun\u00e4chst nur die Sch\u00fctzenhalle, gro\u00dfz\u00fcgige Toilettenanlagen und ein Luftgewehrstand gebaut werden sollte. Der Bau des Kleinkaliberstandes sollte auf einen sp\u00e4teren Zeitpunkt verschoben werden.&nbsp; F\u00fcr den Bau der Sch\u00fctzenhalle st\u00e4nde eine Gesamtsumme von 120.000,00 DM einschlie\u00dflich eines von Rudolf Fehrmann nach langen Verhandlungen erreichten sehr g\u00fcnstigen Kredits bei der Raiffeisenbank R\u00fctenbrock zur Verf\u00fcgung. Zusammen mit den zu erbringenden Eigenleistungen sollte es gelingen auch f\u00fcr den noch jungen R\u00fctenbrocker Sch\u00fctzenverein ein eigenes Vereinshaus zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Abstimmung war eindeutig<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach den eingehenden Erl\u00e4uterungen wurde dann die entscheidende Frage gestellt: W\u00fcrden die Mitglieder das Wagnis auf sich nehmen und mit dem Bau der Sch\u00fctzenhalle beginnen?&nbsp;&nbsp; Die Versammlung sprach sich einstimmig f\u00fcr den Neubau aus.&nbsp; Die Begeisterung kannte keine Grenzen so dass in der gleichen Sitzung beschlossen wurde, sofort mit dem Bau zu beginnen. G\u00fcnter Heller und Heinrich Tieben, beide gelernte Maurer, erkl\u00e4rten sich bereit, die Bauaufsicht und die Organisation zu \u00fcbernehmen.&nbsp; Sofort wurden f\u00fcr die ersten drei Samstage freiwillige Helfer und Maurer eingeteilt.&nbsp; Die einheimischen Bauunternehmer Bernhard Janzen, Josef Over und Hermann Suelmann hatten sich bereit erkl\u00e4rt, kostenlos Baumaschinen und Ger\u00fcste zur Verf\u00fcgung zu stellen.&nbsp; Somit konnte schon am folgenden Samstag mit dem Bau begonnen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war f\u00fcr den jungen Verein ein gro\u00dfes Risiko, diese Ma\u00dfnahme durchzuf\u00fchren. Die Ausstattung des Vereins und seiner Mitglieder mit Sch\u00fctzenjacken, Sportgewehren und anderen Dingen war teuer gewesen. Eigenkapital konnte zu diesem Zeitpunkt, der Verein war erst vier Jahre alt, noch nicht vorhanden sein, zumal man kurz vorher ja bereits einen Sch\u00fctzenplatz gekauft hatte. Um so h\u00f6her ist die Leistung der damaligen Vorstandsmitglieder einzustufen, die mit sehr viel Elan, Schaffenskraft und Energie unseren Verein auf den Stand der \u00fcbrigen Vereine im Stadtgebiet und dar\u00fcber hinausgebracht haben. Wenn Rudolf Fehrmann und Heinrich Tieben zu Ehrenvorsitzende und G\u00fcnter Heller in den Ehrenrat des Vereins berufen wurden, so ist dies das \u00e4u\u00dfere Zeichen f\u00fcr die Dankbarkeit aller Vereinsmitglieder f\u00fcr die Leistungen, die jeder in seiner Art aber nur zum Nutzen des Vereins und seiner Gemeinschaft erbracht hat.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn die Sch\u00fctzenhalle erst einmal steht, werden schnell alle M\u00fchen vergessen sein\u201c, so Rudolf Fehrmann damals. Denen und hiermit sind auch die vielen ungenannten flei\u00dfigen Helfer gemeint, ohne die es dieses Vereinsheim so schnell nicht gegeben h\u00e4tte, sind wir noch heute zu sehr gro\u00dfem Dank verpflichtet. Aufgabe aller Mitglieder bleibt es, das Geschaffene auch weiterhin mit Leben zu erf\u00fcllen, damit Geselligkeit, Gemeinsinn und Frohsinn von ihr ausgeht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DIE JAHRE DER KONSOLIDIERUNG UND DES WACHSTUMS<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2000 \u2013 EIN JUBIL\u00c4UM MIT VIELEN H\u00d6HEPUNKTEN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Gesch\u00e4ftsjahr 1999\/2000 war gepr\u00e4gt von umfangreichen Investitionen: Die Renovierung des Flachdaches, neue Gardinen und Vorh\u00e4nge sowie umfassende Maler- und Tapezierarbeiten wurden umgesetzt. Kassenwart Gerd Hermes berichtete \u00fcber die finanziellen Aufwendungen. Trotz aller Ausgaben wuchs der Verein weiter und z\u00e4hlte nun 406 Mitglieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Jubil\u00e4umssch\u00fctzenfest zum 25j\u00e4hrigen Bestehen des Vereins im Juli war ein voller Erfolg. Die Stra\u00dfen waren festlich geschm\u00fcckt, und erstmals wurden die Stra\u00dfen mit Wimpeln geschm\u00fcckt. Der Festakt mit den Ehrungen f\u00fcr 25-j\u00e4hrige Mitgliedschaft, dem Abholen des Jubil\u00e4ums-K\u00f6nigspaares Georg I. und Rosi sowie der Empfang von 15 Gastvereinen und drei Musikkapellen unterstrichen die festliche Bedeutung des Ereignisses. F\u00fcr Senioren wurde erneut ein Festwagen bereitgestellt. Besonderer Dank galt dem VfL R\u00fctenbrock sowie dem Festausschuss und den Sponsoren, die die Festschrift erm\u00f6glichten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2001 NEUE THRONE UND EHREN\u00c4MTER<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Winterfest im Januar bildet stets den Auftakt des Vereinsjahres, das traditionell im Saal B\u00fcter gefeiert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Sch\u00fctzenfest traten f\u00fcnf Bewerber traten zum K\u00f6nigsschie\u00dfen an. Den entscheidenden Schuss setzte Herbert Lampe, der als Sch\u00fctzenk\u00f6nig Herbert I. gemeinsam mit seiner Frau Rita den neuen Thron bildete. Der Wohnort des K\u00f6nigspaares in der Peterdose stellte den Verein vor einer besonderen Herausforderung. Man wollte den Mitgliedern einen Marsch von \u00fcber sechs Kilometern km nicht zumuten, so traten die Sch\u00fctzen bei der Reithalle in der Nachbarschaft des K\u00f6nigspaares an, wo sie mit Bussen hingebracht wurden. Beim R\u00fcckmarsch wurde auf halber Strecke eine Pause eingelegt und f\u00fcr \u00e4ltere Mitglieder erneut ein Personenanh\u00e4nger \u2013 ein Zeichen der gelebten Gemeinschaft \u2013 bereitgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Besondere W\u00fcrdigung erfuhr in diesem Jahr Josef Esders, der in diesem Jahr sein Amt zur Verf\u00fcgung stellte. Einstimmig wurde er von den Mitgliedern zum Ehrenkommandeur ernannt. Sein Nachfolger im Amt wurde &#8211; ebenfalls einstimmig &#8211; Bernhard Behrens gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>KONTINUIT\u00c4T UND Jahr DES DANKES<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Verein z\u00e4hlte 2002 inzwischen 393 Mitglieder. Das Sch\u00fctzenhaus und der Platz pr\u00e4sentierten sich in gepflegtem Zustand. Platzwart Bernhard Conen, unterst\u00fctzt von Bernhard Marschall, wurde besonders hervorgehoben. Auch Gerhard Manning, verantwortlich f\u00fcr die Gestaltung des Sch\u00fctzenadlers, sowie Annemarie und Werner Schmidt, die sonntags f\u00fcr das leibliche Wohl sorgten, erhielten f\u00fcr die vielen Jahre ihres Einsatzes ein herzliches Dankesch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>EIN NEUES MUSIKALISCHES KAPITEL BEGINNT<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem R\u00fcckzug des Musikvereins Hebelermeer wurde im Jahr 2003 der Musikverein Haren-Erika zur neuen Hauptkapelle ernannt. Zudem begleitete fortan das Jugendblasorchester Tinnen jeweils den gro\u00dfen Umzug am ersten Festtag.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim K\u00f6nigsschie\u00dfen bewarben sich in diesem Jahr sieben Mitglieder. Am Ende war es der Vorsitzende Bernhard Hermes, dem der entscheidende Treffer gelang. Als Sch\u00fctzenk\u00f6nig Bernhard VII. regierte er mit seiner Frau Annette nun f\u00fcr ein Jahr das Vereinsleben.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend das Jahr 2004 unter dem Eindruck unseres am 17. Oktober verstorbenen Ehrenkommandeurs Josef Esders traurig zu Ende ging, begann 2005 mit dem traditionellen Winterfest.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einladungen der Nachbarvereine<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch im Jahr 2005 folgte der B\u00fcrgersch\u00fctzenverein zahlreichen Einladungen befreundeter Sch\u00fctzenvereine und nahm aktiv an deren Festlichkeiten teil. So waren wir unter anderem beim 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um in Wesuwe-Moor, bei der Fahnenweihe in Altenberge sowie beim 100-j\u00e4hrigen Bestehen des Sch\u00fctzenvereins Tinnen vertreten. Ein besonderer Dank gilt dabei unserer engagierten Vereinsjugend, die bei vielen dieser Veranstaltungen in erfreulich gro\u00dfer Zahl pr\u00e4sent war.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim K\u00f6nigsschie\u00dfen meldeten sich in diesem Jahr vier Anw\u00e4rter. Nach einem langen und spannenden Wettkampf gelang es schlie\u00dflich unserem Schriftf\u00fchrer Arnold Terborg, den Adler abzuschie\u00dfen. Er wurde als Sch\u00fctzenk\u00f6nig Arnold I. proklamiert. Zur Sch\u00fctzenk\u00f6nigin w\u00e4hlte er seine Frau Margret.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Jahr der Herausforderungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Jahr 2006 stellte unseren Verein vor besondere Herausforderungen. Kurz vor dem Sch\u00fctzenfest verstarb am 8. Juli unser Ehrenvorsitzender Heinrich Tieben. Trotz der Trauer musste die Vorbereitung des Festes weiterlaufen, da es in diesem Jahr mit einem weiteren Gro\u00dfereignis zusammenfiel: dem Endspiel der Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft in Deutschland \u2013 genau am Sch\u00fctzenfest-Sonntag. Das ganze Land und auch unser Verein, hatte an diesem Wochenende gef\u00fchlt nur ein Thema: Fu\u00dfball. Um unseren G\u00e4sten die M\u00f6glichkeit zu geben, das Endspiel live zu verfolgen, wurde eine gro\u00dfe Beamer-Leinwand organisiert. Den Aufbau und Abbau stemmten Hermann Tieben, Philipp J\u00e4nen und Sebastian Tieben. Beamer und Leinwand wurden freundlicherweise von der Theatergemeinde Meppen zur Verf\u00fcgung gestellt \u2013 ein besonderer Dank galt daf\u00fcr deren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und unserem Schriftf\u00fchrer Arnold Terborg.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Herbst konnten zwei weiteres Projekt in Angriff genommen werden: So wurden unsere beiden Schie\u00dfst\u00e4nde durch eine Trockenmauer mit T\u00fcr geteilt. Weiter wurde die Pflasterfl\u00e4che auf dem Sch\u00fctzenplatz erweitert, um vor dem Festzelt mehr befestigter Platz zur Verf\u00fcgung steht. Erw\u00e4hnenswert ist der hierzu der Einsatz der beiden Senioren Bernhard Conen und Gerhard Sanders. Sie hatten noch bevor Beginn der Arbeiten bereits einen Teil der vorhandenen Pflastersteine aufgenommen und sorgf\u00e4ltig zur Weiterverarbeitung auf Paletten gestapelt. Die weiteren Arbeiten leisteten die Mitglieder der Schie\u00dfgruppe \u201eKrumme Flinte\u201c.&nbsp; Besonderer Dank gilt dem Sch\u00fctzenk\u00f6nig Hermann Bentlage, der nicht nur den Pflastersand und seinen Radlader kostenlos zur Verf\u00fcgung stellte, sondern die Ma\u00dfnahme mit Rat und Tat unterst\u00fctzte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihm war es nach einem langen spannenden Wettkampf gelungen, den Adler abzuschie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Er wurde in diesem Jahr zum Sch\u00fctzenk\u00f6nig Hermann V. proklamiert. Seine Frau Liesel wurde die Sch\u00fctzenk\u00f6nigin.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00fcckblick auf das Jahr \u2013 Modernisierung des Schie\u00dfstandes und Dank<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Sommer dieses Jahres wurde unser Schie\u00dfstand durch einen Sachverst\u00e4ndigen des Landkreises Emsland begutachtet. Dabei wurden verschiedene M\u00e4ngel festgestellt, die jedoch dank des engagierten Einsatzes unserer Schie\u00dfwarte schnell beseitigt werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein besonderer Dank galt Heinz Gr\u00e4wer, der seit vielen Jahren die Werbekampagnen zum Sch\u00fctzenfest unterst\u00fctzt und in diesem Jahr unsere Jugendsch\u00fctzen mit einheitlichen Shirts ausgestattet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Herbst wurde schlie\u00dflich mit dem Bau einer neuen Theke begonnen, die schon l\u00e4nger einer \u00dcberarbeitung bedurfte. Hierzu waren zahlreiche Vorarbeiten, z. B. der Abbau der alten Theke, das Entfernen der alten Tapeten oder das Neuverlegen von Fliesen zu erledigen. Dies \u00fcbernahm die Senioren-Schie\u00dfgruppe und der neuen Sch\u00fctzenk\u00f6nig Werner Jaspers mit seinem Thron. Die Installationen f\u00fcr Wasser und Heizung \u00fcbernahm Hans-Georg Ahrens. Ohne seine und die Hilfe tatkr\u00e4ftiger Mitglieder w\u00e4ren dieser Arbeiten nicht zu stemmen gewesen. Das galt auch f\u00fcr Herbert Lampe, der die Maler und Tapezierarbeiten, wie auch Maria und Franz-Bernd Schmitz f\u00fcr das Anbringen der neuen, stilvollen Gardinen\u00fcberh\u00e4nge professionell erledigt haben. Insgesamt wurden Theke und Saal des Sch\u00fctzenhausen gem\u00fctlich, modern und stilvoll saniert. Alles in allem zeigen sich die B\u00fcrgersch\u00fctzen wieder einmal sehr dankbar \u00fcber das gro\u00dfz\u00fcgige Engagement von Hermann Bentlage. Ohne ihn w\u00e4ren die Projekte nicht umsetzbar gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eBusiness as usual\u201c \u2013 Gl\u00fcck, Trauer Stolz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die folgenden Jahre k\u00f6nnen wohl am besten als Jahre des <a>\u201eBusiness as usual\u201c <\/a>(in Deutsch: \u201eBetrieb wie normal\u201c bezeichnet werden. Allerdings stellte sich unser stellv. Vorsitzende nicht wieder f\u00fcr die Vorstandsarbeit zur Wahl. Im folgte Hermann Bentlage in dieser Position. Bernd Sch\u00fctte wurde ob seiner gro0en Verdienste zum Ehrenvorsitzenden gew\u00e4hlt. Gerd Hermes wurde ebenso einstimmig in seinem Amt best\u00e4tigt. In seinem Kassenbericht konnte er den anwesenden Mitgliedern verk\u00fcnden, dass unser Verein zum ersten Mal in seiner Geschichte schuldenfrei sei. Unter dem Aspekt, dass in der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurzen Vereinsgeschichte ein Sch\u00fctzenplatz erworben, eine Sch\u00fctzenhalle gebaut und erweitert und mehrmals saniert wurde d\u00fcrfen alle Mitglieder zu Recht stolz auf diese Leistung sein. Hier geb\u00fchrt allen, die in freiwilligen Diensten dazu beigetragen haben ehrlicher Dank und hohe Anerkennung. Der Selbst das wieder auf unserem Sch\u00fctzenfestsonntag stattfindende Endspiel der Fu\u00dfballweltmeisterschaft 2014, bei dem Deutschland gegen Argentinien Weltmeister wurde, konnte wie schon im Jahr 2005 mit einer geliehenen Leinwand vom Theater Meppen als Public Viewing allen G\u00e4sten pr\u00e4sentiert werden. Es l\u00e4sst sich denken, dass dort wieder eine super Stimmung geherrscht hat. K\u00f6nigspaar war zum Sch\u00fctzenfest unser langj\u00e4hriger Kassenwart Gerd Hermes mit seiner Frau Karin. Traurig war in diesen Jahren ein Mitgliederr\u00fcckgang durch fast 20 Sterbef\u00e4lle. Hierunter waren unser sehr verdienter Platzwart Bernhard Conen, die Sportikone des CVFL R\u00fctenbrock Peter Frikke und der letzte Dorf-Polizist Siegfried M\u00fcntel.<\/p>\n\n\n\n<p>In den folgenden Jahren wuchs der Verein jedoch wieder und erreichte im Jahr 2014 wieder 425 Mitglieder. Besonders die Integration der jungen Mitglieder und deren aktive Teilnahme am Vereinsleben f\u00f6rderten die Entwicklung des B\u00fcrgersch\u00fctzenvereins R\u00fctenbrock.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>40 Jahre Sch\u00fctzenfest in R\u00fctenbrock Vereins- und Stadtkaiser<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Sch\u00fctzenfest 2015 feierten wir unser 40.-j\u00e4hriges Bestehen indem wir unseren ehemaligen K\u00f6nigspaaren am Samstag der Festtage zu einem Empfang mit anschlie\u00dfender Kaffee- und Kuchentafel eingeladen hatten. H\u00f6hepunkt der kleinen Feier war das erste Vereinskaiserschie\u00dfen an dem alle ehemaligen K\u00f6nige sich beteiligen konnten. Nach einem spannenden Schie\u00dfen wurde Bernhard Deuling zum I. Vereinskaiser proklamiert. Es wurde angeregt, dieses Schie\u00dfen in Abst\u00e4nden zu wiederholen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine besondere Ehre wurde unserem Verein zuteil, als der amtierende Sch\u00fctzenk\u00f6nig Dieter Gr\u00f6nniger auf den Harener P\u00fcntetage als bester Sch\u00fctze Sieger und damit die Stadtkaiser-W\u00fcrde errang. B\u00fcrgermeister Markus Honnigfort \u00fcbergab dem K\u00f6nigspaar Dieter und Heike Gr\u00f6nniger die Gratulationsurkunde und den Pokal pers\u00f6nlich bei einem Empfang im Rathaus. Die Stadtkaiserw\u00fcrde wird nur alle drei Jahre bei den P\u00fcntetage ausgelobt. Alle jeweils amtierenden Sch\u00fctzenk\u00f6nige der 15 Sch\u00fctzenvereine im Stadtgebiet k\u00f6nnen sich daran beteiligen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kirchspiel feiert Oktoberfest<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erstmalig haben wir im September 2014 auf Initiative und Zusammenarbeit mit unserem Festwirt Kemker, D\u00f6rpen, und unseren Partnervereinen Lindloh und R\u00fctenmoor ein Kirchspiel-Oktoberfest im Festzelt auf unserem Sch\u00fctzenplatz gefeiert. W\u00e4hrend dies in den ersten beiden Jahren enthusiastisch gefeiert wurde und unsere Erwartungen bei weitem \u00fcbertraf br\u00f6ckelte das Besucherinteresse am Ende zusehends, so dass wir es \u00fcber 2017 hinaus nicht mehr veranstalteten. Gleichwohl zeichnete sich hierbei ein gemeinsames Interesse an weiterer Zusammenarbeit mit unseren Partnervereinen ab, die bei den jeweiligen Sommersch\u00fctzenfesten zum Ausdruck kommen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach diesem ereignisreichen Jahr bildeten die Sch\u00fctzenfeste in den Sommermonaten jeweils die H\u00f6hepunkte im Vereinsleben. Die Renovierung und Erweiterung der Sch\u00fctzenhalle sorgten daf\u00fcr, dass diese zu einem modernen und funktionalen Treffpunkt f\u00fcr die Mitglieder, besonders f\u00fcr die Schie\u00dfgruppen und -wettbewerber wurde. Die Teilnahme an den Kameradschafts-Sch\u00fctzenfesten und das Engagement f\u00fcr den Schie\u00dfsport standen stets im Mittelpunkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verein konnte in den kommenden Jahren nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch in der Pflege der Kameradschaft und der F\u00f6rderung des Gemeinsinns gl\u00e4nzen. Neue Generationen von Sch\u00fctzen trugen dazu bei, dass die Tradition des Sch\u00fctzenwesens auch in R\u00fctenbrock weiterlebte. Dies w\u00e4re sicherlich auch im Interesse unseres Vereinsgr\u00fcnders und Ehrenvorsitzenden Rudolf Fehrmann gewesen, der im Mai des Jahres 2017 verstarb. Der Verein schuldet ihm eine tiefe Dankbarkeit. H\u00e4tte er nicht Gleichgesinnte und junge Leute besonders aus der freiwilligen Feuerwehr R\u00fctenbrock f\u00fcr seine Idee gewonnen, w\u00e4re alles Bem\u00fchen nichts gewesen. Viele Jahre bis sich der Verein im Dorf etabliert hat, hat er dem Verein vorgestanden und in die richtige Richtung gelenkt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wieder Jahre mit extremen Herausforderungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die R\u00fctenbrocker B\u00fcrgersch\u00fctzen h\u00e4tten weiter optimistisch in die Zukunft blicken k\u00f6nnen, wenn sich nicht wieder Jahre mit extremen Herausforderungen anbahnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Jahr 2019 begann noch im gewohnten Rahmen mit erfolgreichen Veranstaltungen und Aktivit\u00e4ten. Der Verein konnte auf ein starkes erstes Halbjahr zur\u00fcckblicken und plante bereits die kommenden Feste und Veranstaltungen. Doch gegen Ende des Jahres brach die COVID-19-Pandemie aus, und die Auswirkungen auf das Vereinsleben wurden schnell sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz nach Ausbruch der Pandemie wurden alle gro\u00dfen Veranstaltungen, insbesondere das Sch\u00fctzenfest, abgesagt. Dies f\u00fchrte zu einer gro\u00dfen Entt\u00e4uschung unter den Mitgliedern, die sich auf das j\u00e4hrliche Fest gefreut hatten. Die Sch\u00fctzenhalle, die normalerweise als Zentrum f\u00fcr gemeinschaftliche Veranstaltungen und Feiern diente, musste vor\u00fcbergehend geschlossen werden. F\u00fcr den Thron um das gerade erst inthronisierte K\u00f6nigspaar Markus und Heike Teiken wurde es der Beginn einer langen Regentschaft. Kurz nach dem Sch\u00fctzenfest verstarb unser Gr\u00fcndungs-Kommandeur Siegfried Obst, der<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorstand reagierte schnell und einf\u00fchlsam auf die neue Situation, indem er sich bem\u00fcht, den Kontakt zu den Mitgliedern aufrechtzuerhalten. Digitale Formate z. B. der Nachrichtendienst WhatsApp informierten die Mitglieder \u00fcber die Entwicklungen und geplanten wenigen Veranstaltungen. Es war ein Jahr der Unsicherheit, und ein Jahr, in dem die Gemeinschaft des Vereins auf die Probe gestellt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Jahr der gro\u00dfen Anpassungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2020 war der Verein stark von den Beschr\u00e4nkungen der Pandemie betroffen. Das traditionelle Winterfest, das zu Beginn des Jahres stattgefunden h\u00e4tte, wurde abgesagt, ebenso alle anderen geplanten Veranstaltungen. Vereinsschie\u00dfen, Wettbewerbe und Schie\u00dfabende nicht mal die j\u00e4hrliche Generalversammlung durften nicht mehr stattfinden. F\u00fcr viele Mitglieder war dies eine Zeit der Entbehrung und Unsicherheit, und der gesellschaftliche Zusammenhalt, der normalerweise bei diesen Festen gefeiert wurde, war pl\u00f6tzlich nicht mehr m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verein zeigte jedoch au\u00dfergew\u00f6hnliche Flexibilit\u00e4t und Anpassungsf\u00e4higkeit. Statt gemeinschaftlicher Feiern organisierten sie kleinere, coronakonforme Treffen, und es wurden Hygienekonzepte entwickelt, um die Sch\u00fctzenhalle bei Bedarf f\u00fcr kleine Versammlungen zu \u00f6ffnen. Die Verantwortlichen arbeitete intensiv daran, ein Vereinsleben zu schaffen, bei dem die Mitglieder weiterhin ein Gef\u00fchl der Gemeinschaft erleben konnten, auch wenn die physische N\u00e4he nicht m\u00f6glich war.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hoffnung und Neubeginn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch 2021 war weiterhin stark von der Pandemie gepr\u00e4gt, und die meisten traditionellen Veranstaltungen konnten nicht in ihrer gewohnten Form stattfinden. Das Sch\u00fctzenfest, das in einem normalen Jahr ein H\u00f6hepunkt des Vereinslebens w\u00e4re, wurde erneut abgesagt. Der Vorstand war jedoch wiederum bem\u00fcht, durch kleinere Veranstaltungen und Aktivit\u00e4ten in einem sicheren Rahmen ein wenig Normalit\u00e4t zur\u00fcckzubringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Winterfest 2021 fand nicht statt, aber der Verein setzte weiterhin alles daran, die Gemeinschaft zu st\u00e4rken. Regelm\u00e4\u00dfig und in Abst\u00e4nden wurden die Mitglieder \u00fcber den Stand der Entwicklungen im Hinblick auf die Pandemie und m\u00f6gliche Lockerungen informiert. Es zeigte sich ihrerseits eine gro\u00dfe Bereitschaft, sich an die neuen Regeln anzupassen und den Verein weiterhin zu unterst\u00fctzen, auch wenn dies nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich war.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Laufe des Jahres gab es erste Lockerungen, und der Verein begann, vorsichtige Schritte in Richtung einer R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t zu unternehmen. Es wurden kleinere, outdoor-orientierte Events organisiert, bei denen der Abstand gewahrt und die Hygienema\u00dfnahmen ber\u00fccksichtigt wurden. Es war eine Zeit des \u00dcbergangs, in der der Verein versuchte, trotz aller Widrigkeiten zusammenzuhalten und seinen Mitgliedern zu zeigen, dass das Vereinsleben weiterhin lebendig war.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t und neuer Vorsitz und neuer K\u00f6nig<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Jahr 2022 war f\u00fcr den B\u00fcrgersch\u00fctzenverein R\u00fctenbrock ein Jahr des Wiederaufbaus. Mit den zunehmenden Impfungen und einer langsam sich stabilisierenden Pandemie-Situation begannen sich die Dinge zu normalisieren. Das Sch\u00fctzenfest, das 2020 und 2021 nicht stattfinden konnte, wurde 2022 endlich wieder gefeiert, jedoch unter strengen Auflagen, um die Sicherheit aller zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Verein war dies ein unglaublich wichtiger Moment, da er nicht nur auf das Sch\u00fctzenfest wartete, sondern auch darauf, die verlorene Zeit und die gescheiterten Veranstaltungen wieder auszugleichen. Die R\u00fcckkehr zu den traditionellen Feiern brachte einen enormen Aufschwung f\u00fcr die Gemeinschaft des Vereins. Mitglieder, die w\u00e4hrend der Pandemie viele Monate keine M\u00f6glichkeit hatten, sich zu treffen, konnten nun wieder gemeinsam feiern und die lang ersehnte Kameradschaft erleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Generalversammlung war spannend, nach Jahren gab Bernd Hermes den Vereinsvorsitz ab. Im folgte Frank Roesler, der ohne Gegenkandidaten einstimmig gew\u00e4hlt wurde. Die Mitglieder lie\u00dfen seine Zeit noch einmal Revue passieren, in der sich viele \u00c4nderungen und Neuerungen passiert seien. Bernd Hermes wurde daraufhin einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gew\u00e4hlt. 2022 verstarb auch unser Ehrenvorsitzender Bernhard Sch\u00fctte. Nach dem Ausscheiden aus dem Vorstand blieb er bis zuletzt ein kompetenter und stets hilfsbereiter Ansprechpartner f\u00fcr alle Belange des Vereins, wobei er sich besonders f\u00fcr die Seniorenschie\u00dfgruppe und \u00e4lteren Vereinsmitglieder engagierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Sch\u00fctzenfest 2022 endete nach 1092 Tagen (15.07.19 bis 10.07.22) die Amtszeit von Markus (I.) und Claudia Teiken, das wohl als das \u201eam l\u00e4ngsten amtierenden K\u00f6nigspaar\u201c in die Vereinsgeschichte eingehen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Neu war auch, dass das Sch\u00fctzenfest nur an zwei Tagen und zwar Samstag und Sonntag gefeiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Winterfest 2023 fand ebenfalls wieder statt, und auch hier war die Freude, sich endlich wieder zu treffen und die alten Traditionen aufleben zu lassen, \u00fcberw\u00e4ltigend. Der Verein nutzte die Gelegenheit, die Bedeutung der gemeinsamen Zeit und der Gemeinschaft zu betonen, die durch die Pandemie auf eine harte Probe gestellt worden war. Doch nun war klar: Der B\u00fcrgersch\u00fctzenverein R\u00fctenbrock hatte die schwierigen Jahre nicht nur \u00fcberstanden, sondern war st\u00e4rker daraus hervorgegangen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenfassung der Jahre 2019 bis 2022<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Jahre 2019 bis 2022 waren f\u00fcr den B\u00fcrgersch\u00fctzenverein R\u00fctenbrock eine besonders herausfordernde Zeit. Die Pandemie zwang den Verein, seine traditionellen Veranstaltungen abzusagen und kreative L\u00f6sungen zu finden, um die Gemeinschaft zu erhalten. Trotz der Schwierigkeiten wurde der Zusammenhalt unter den Mitgliedern weiter gest\u00e4rkt, und der Verein zeigte sich anpassungsf\u00e4hig und innovativ.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mitglieder des Vereins unterst\u00fctzten sich gegenseitig, sei es durch digitale Formate, kleinere, coronakonforme Treffen oder durch einfaches Durchhalteverm\u00f6gen und Solidarit\u00e4t. 2022 stellte schlie\u00dflich den Wendepunkt dar, als der Verein allm\u00e4hlich in seine gewohnten Aktivit\u00e4ten zur\u00fcckkehren konnte und sich die Mitglieder wieder in der Sch\u00fctzenhalle und bei traditionellen Festen versammelten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Jahre haben dem Verein gezeigt, wie wichtig es ist, sich den Herausforderungen zu stellen, und sie haben den B\u00fcrgersch\u00fctzenverein R\u00fctenbrock letztlich noch enger zusammengef\u00fchrt. Die Solidarit\u00e4t, das Durchhalteverm\u00f6gen und die Bereitschaft zur Ver\u00e4nderung waren die wesentlichen Merkmale dieser schwierigen Jahre, die dem Verein halfen, gest\u00e4rkt in die Zukunft zu blicken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorstand weiter verj\u00fcngt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Generalversammlung 2023 hat sich der Vorstand weiter verj\u00fcngt. So wurde Christian Tieben als neuer Kassenwart vorgeschlagen und einstimmig gew\u00e4hlt. Vorher hat Gerd Hermes dieses Amt zur Verf\u00fcgung gestellt, nachdem er sich bereit erkl\u00e4rt hatte, den stellv. Vorsitz von Hermann Bentlage zu \u00fcbernehmen. Auch dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Vom Vorstand wurde Hermann Bentlage f\u00fcr den Ehrenvorsitz vorgeschlagen. Hermann Bentlage hat den Sch\u00fctzenverein vielfach unterst\u00fctzt und stets seine Hilfe angeboten, wenn es um zentrale Aufgaben, Umbauten und Sanierungen sowie die Pflege des Sch\u00fctzenplatzes ging. Die Mitglieder zollten ihm hierf\u00fcr gro\u00dfe Respekt und w\u00e4hlten ihn einstimmig zum Ehrenvorsitzenden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sch\u00fctzenhalle saniert &#8211; neue Toilettenanlage und Zentralheizung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt Haren konnte 2018 die Aufnahme der Ortsteile des in das Programm der Dorfentwicklung der Dorfregion R\u00fctenbrock (umfasst das Kirchspiel R\u00fctenbrock\/R\u00fctenmoor und Lindloh\/Schwartenberg) mit erheblichen \u00f6ffentlichen Mitteln erreichen. Im Rahmen dieser Ma\u00dfnahmen konnten wir in 2024\/2025 auch unter Einsatz eigener Mittel unsere Sch\u00fctzenhalle umfangreich sanieren. Der Schwerpunkt lag in der Schaffung einer \u00f6ffentlichen Sanit\u00e4ranlage mit der wir auch die bisher fehlende Toilette f\u00fcr Menschen mit Einschr\u00e4nkungen (U. a. Rollstuhlfahrende) erg\u00e4nzen konnten. In diesem Zusammenhang lag es nahe, die alten Gasthermen durch eine Zentralheizung zu ersetzen. Neben der Sanierung der Innenr\u00e4ume wurde auch die Au\u00dfenfassade neugestaltet, so wurden neue B\u00e4ume gepflanzt, der Eingangsbereich und teilweise das Pflaster erneuert und eine neue Au\u00dfenbeleuchtung installiert. Tr\u00e4ger der Sanierung der Sanit\u00e4ranlagen und der Umgestaltung des Au\u00dfenbereichs ist die Stadt Haren (Ems). Unser Verein erkennt damit auch an, dass unsere Anlagen nicht nur uns als Vereinsheim dienen, sondern wie schon in der Vergangenheit anderen Vereinen und Gruppen f\u00fcr Veranstaltungen und als Treffpunkt f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger des Ortsteils zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sanierung ist ein gutes Beispiel f\u00fcr die gute Zusammenarbeit der Stadt mit ihren Vereinen, der Ziel ist, die Lebensqualit\u00e4t im gesamten Stadtgebiet zu steigern und die Attraktivit\u00e4t auch in&nbsp;&nbsp; R\u00fctenbrock als Wohn- und Freizeitort zu erh\u00f6hen. Die Ma\u00dfnahme begann im Dezember 2024 und konnte nach einem halben Jahr abgeschlossen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp; Zusammenfassung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der B\u00fcrgersch\u00fctzenverein R\u00fctenbrock hat sich seit seiner Gr\u00fcndung kontinuierlich entwickelt. Von den ersten Gr\u00fcndungsversuchen in den 1950er Jahren bis hin zu den erfolgreichen Festen und der stetigen Erweiterung des Vereinsheims hat sich der Verein als fester Bestandteil der Gemeinschaft etabliert. Der Sch\u00fctzenverein lebt durch seine Mitglieder, die mit Herzblut, Engagement und Freude dazu beitragen, die Traditionen zu bewahren und gleichzeitig neue Wege zu gehen. Die Geschichte des Vereins ist ein Spiegelbild der Entschlossenheit, des Zusammenhalts und der Kameradschaft, die den B\u00fcrgersch\u00fctzenverein R\u00fctenbrock zu dem machen, was er heute ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders bemerkenswert war die kontinuierliche Einbindung der Jugend, die sowohl die Tradition als auch die Zukunft des Vereins sicherte. Die Renovierungen und Ausbauma\u00dfnahmen an der Sch\u00fctzenhalle sowie die Modernisierung der Schie\u00dfst\u00e4nde trugen dazu bei, dass der Verein auch weiterhin ein wichtiger kultureller und sozialer Anker in der Region blieb. Das Engagement und die Kameradschaft innerhalb des Vereins f\u00fchrten dazu, dass der B\u00fcrgersch\u00fctzenverein R\u00fctenbrock auch in schwierigen Jahren zusammenhielt und gest\u00e4rkt daraus hervorging.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Geschichte der Sch\u00fctzenvereine Das Sch\u00fctzenwesen l\u00e4\u00dft sich bis ins Mittelalter zur\u00fcckf\u00fchren. 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